„Die Wertschätzung jedes Einzelnen im Mittelpunkt“

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Matthias Kihn im Mehrgenerationenhaus Haßfurt – Integration und Bildung im Fokus

Haßfurt Auf Einladung von Matthias Kihn, SPD-Landtagskandidat für den Stimmk:reis Haßberge/Rhön-Grabfeld, besuchte der parlamentarische Geschäftsführer der Landtagsfraktion Harald Güller das Mehrgenerationenhaus (MGH) in Haßfurt. Im Mittelpunkt standen die Akteure um Gudrun Greger, Koordinatorin der Einrichtung, die sich besonders im Tätigkeitsfeld „Bildung und Integration“ engagieren.

Gudrun Greger freute sich über den Besuch der SPD-Delegation, der auch René van Eckert, Bundestagslistenkandidat und Juso-Vorsitzender im Unterbezirk Rhön-Haßberge, und Vertreter des SPD-Ortsvereins Haßfurt angehörten. Sie konnte eine breite Palette an Angeboten und Veranstaltungen präsentieren, bei denen das MGH durch Bildungspatenschaften und weitere Betreuungsangebote beispielsweise Sprachkurse anbietet. „Jeder, der hierher kommt, ist willkommen, erhält Unterstützung und kann sich mit seinen Fähigkeiten wiederum im Haus einbringen“, erklärte die Koordinatorin. Ob Sprach-Kurse, Tanz-Workshops oder Technik-Stunden – jeder Besucher des MGH hat eine Stärke und kann diese hier für die Gemeinschaft einbringen.

„Die Wertschätzung des Andersartigen – der anderen Sprache, der anderen Kultur – wird in unserer Gesellschaft viel zu häufig vernachlässigt“, wusste auch Matthias Kihn aus seiner Tätigkeit als Lehrer im Gespräch mit Bildungspaten des MGH Haßfurt zu berichten. „Viel zu oft fühlen sich beispielsweise Schüler aufgrund ihrer anderen Muttersprache oder Herkunft von unserer Gesellschaft als weniger wertvoll angesehen. Dabei ist doch gerade das die Stärke und große Chance für die Kinder, die beispielsweise von klein auf eine zweite Fremdsprache sprechen.“ Diese Wertschätzung jedes Einzelnen mit seinen individuellen Stärken steht im Mittelpunkt der Einrichtung, die durch Bundesmittel und als auch aus dem Europäischen Sozialfonds für fünf Jahre finanziert werden.

„Wie sehen Sie die Zukunft der Finanzierung des MGH, wenn das Bundesprogramm 2014 ausläuft?“ wollte der parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion Harald Güller wissen. Gudrun Greger verwies hier auf mehrere Möglichkeiten, von denen sie vor allem den Einbezug der regionalen Wirtschaftsbetriebe über eine Stiftung favorisiere. „Die Wirtschaft profitiert von der Arbeit im Mehrgenerationenhaus“, sei es durch Sprachkurse, durch Familienberatungen oder durch das Angebot ‚Boys@Work‘, bei denen Dipl.-Ing. Dr. Diethmar Morawski ein Angebot für technikbegeisterte Jungs schafft. Greger sieht, wie auch Harald Güller und Matthias Kihn, aber auch die politischen Ebenen in der Pflicht.

Es dürfe aber nicht zu einer Situation kommen, in der die eine Ebene Gelder verweigert, weil die andere nicht in der finanziellen Lage ist. Jede Ebene müsse ihren Anteil unabhängig von den anderen leisten. „Wenn alle befinden, dass die geleistete Arbeit gut ist, muss eine Finanzierung möglich sein!“ war das einhellige Credo der Anwesenden. Unverständnis äußerten daher Politiker wie auch Bildungspaten für das Verhalten der CSU im Landtag, die dort einen Antrag der SPD-Fraktion zur Weiterfinanzierung der MGH nach Ende der Bundesförderung ablehnten. „Sie leisten hier hervorragende Arbeit – diese werden wir in einer SPD-geführten Landesregierung mit Christian Ude als Ministerpräsident weiterhin unterstützen“, zeigte sich Landtagskandidat Kihn zuversichtlich.

Bild

Zu Besuch im Mehrgenerationenhaus: SPD-Landtagskandidat Matthias Kihn (Bildmitte) und der parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion Harald Güller (Fünfter von rechts) machten sich im Haßfurter Mehrgenerationenhaus ein Bild von den vielfältigen Angeboten.

 
 

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