Die Wähler als „Scheidungsrichter“

Presse

Matthias Kihn beim Jahresauftakt der Haßfurter SPD

Haßfurt Ein Ausblick auf die Termine der kommenden Wochen und die Vorstellung von Landtagskandidat Matthias Kihn standen im Mittelpunkt des Jahresauftakts bei der Haßfurter SPD.

„Wir freuen uns sehr den künftigen Landtagsabgeordneten für die Region bei uns zu Gast zu haben.“ Auch wenn Stephan Schneider bei seiner Begrüßung Schmunzeln und das eine oder andere Lachen erntete, der vermeintliche „Gag“ mit dem der Ortsvorsitzende der Haßfurter SPD die Gäste beim Jahresauftakt des Ortsvereins begrüßte, hatte einen durchaus realistischen Hintergrund. „Matthias Kihn geht mit sehr viel Elan und frischen Ideen an die Herausforderung Wahlkampf heran. Ich hoffe und glaube, dass er im Herbst dafür belohnt werden wird“, erklärte Stephan Schneider.
Eine Aussage, die der SPD-Bewerber um das Direktmandat im Stimmkreis Haßberge/Rhön-Grabfeld schnell mit Leben füllte. Der 31-Jährige wusste mit einer ebenso angriffslustigen wie inhaltlich profunden Rede zu gefallen. Mit markigen Worten teilte er gegen die schwarz-gelbe Regierung in München und vor allem gegen Ministerpräsident Horst Seehofer aus. „Er ist Bayerns Schuldenkönig“, meinte der Kandidat mit Blick auf die Finanzpolitik im Freistaat. Während die CSU immer nur vom Schuldenabbau rede, werde ihn die SPD bei einem Wahlsieg im September sofort in die Tat umsetzen.
Allerdings nicht auf Kosten der Kommunen, wie es die schwarz-gelbe Koalition immer wieder vormache. „Im Abwälzen von Ausgaben auf Gemeinden und Städte ist die Regierung ganz groß und lässt sich dann für ihre angeblichen Errungenschaften auch noch feiern.“ Blickt man aber einmal genauer hin, sieht man, dass noch immer zu viel im Argen liegt. „Es kann nicht sein, dass Kommunen die Auf- und Ausgaben der Staatsregierung übernehmen.“ Eine Sicht der Dinge, die sich auch immer öfter bei Bürgermeistern und Landräten der CSU durchsetze. „Die künftigen Generationen müssen für die fehlenden Investitionen gerade stehen, weil die derzeitige Regierung ihren Job nicht macht.“
Schon lange gehe es Horst Seehofer nicht mehr um Politik für die Bürger. „Machterhalt ist sein einziger Antrieb.“ Aus der einstigen, angeblichen Liebesheirat von CSU und FDP in Bayern sei längst ein erbitterter Rosenkrieg geworden. Den zu beenden sei am 15. September die Aufgabe der Wählerinnen und Wähler. „Sie stehen als Scheidungsrichter parat. Wer keine Ideen, keine Visionen und keine Vorstellung mehr hat, wie Bayern in Zukunft aussehen soll, der darf auch keine Verantwortung mehr für unser Bundesland tragen“, machte Matthias Kihn klar und erntete langanhaltenden Applaus der Haßfurter Sozialdemokraten.
In den kommenden Wochen und Monaten wird der aus Mellrichstadt stammende Kandidat bei zahlreichen Expertengesprächen, zu denen er sich Bundes- und Landtagsabgeordnete der SPD eingeladen hat, immer wieder im Landkreis präsent sein. Unter anderem besucht er am 14. März gemeinsam mit der Haßfurter SPD das Stadtwerk der Kreisstadt. Am 2. Mai diskutiert er gemeinsam mit Sabine Dittmar in Haßfurt das Thema Organspende.
Auch Stephan Schneider hatte zu Beginn der Veranstaltung noch weitere Termine für die Haßfurter SPD bekanntgegeben. Am kommenden Samstag steht der fast schon traditionelle Theaterbesuch in Uchenhofen an und am 24. März die Frühjahrswanderung von Uchenhofen nach Sailershausen.
Außerdem konnte der Vorsitzende des Haßfurter SPD-Ortsvereins mitteilen, dass in das zuletzt verwaiste SPD-Haus in Haßfurt neues Leben einzieht. Nach dem Umzug der SPD-Unterbezirks-Geschäftsstelle nach Zeil werden sich künftig die Haßfurter SPD und der Vereine Lebens(t)raum e.V. die Räumlichkeiten in der Theodor-Morung-Straße teilen. Gemeinsam unterstützen die Sozialdemokraten und der Verein auch die Haßfurter Wasserwacht, die sich mit ihrer „menschlichen Brücke“ über die Nassach beim Vereinsgewinnspiel von Radio Primaton beworben hat. Unter

http://www.primatononline.de/SERVICE/Umfragen/Umfrage/2923/

kann man für die Aktion der Wasserwacht klicken und mithelfen, dass der Verein in den Genuss der Siegprämie von 10 000 Euro kommt.

Kandidat zu Gast: Stephan Schneider (re.) und Marion Oehrl (Mitte) vom Verein Lebens(t)raum e. V. freuten sich über den Besuch von Matthias Kihn beim Jahresauftakt der Haßfurter SPD.

 
 

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