Die Demokratie braucht freie, unabhängige Gewerkschaften

Presse

„Eine funktionsfähige Demokratie braucht freie, unabhängige Gewerkschaften und aktive Mitwirkungsmöglichkeiten für die Beschäftigten“, stellt Bernd Rützel fest, der für die SPD zum Bundestag kandidiert und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmer in Unterfranken ist. Rützel erinnert daran, dass im April vor 80 Jahren von den Nazis die Mitbestimmung in den Unternehmen beseitigt wurde und am 2. Mai 1933 die freien Gewerkschaften brutal zerschlagen wurden.

Als bei den Betriebsratswahlen im März 1933 die NSBO (Nationalsozialistische Betriebszellenorganisation) nicht die erwünschten Ergebnisse erzielte, sondern weiter vor allem die Kandidaten der freien Gewerkschaften gewählt wurden, sind die Betriebsratswahlen einfach abgebrochen worden und die bereits gewählten Betriebsräte, denen man eine Haltung als „staats- oder wirtschaftsfeindlich“ unterstellte, wieder abgesetzt worden. Mit dem Gesetz für Betriebsvertretungen und Wirtschaftliche Vereinigungen wurde ein schwerer Schlag gegen die Mitbestimmung, die gewählten Betriebsvertretungen und die Rolle der Beschäftigten in der Gesellschaft insgesamt ausgeübt, so Rützel.

 
 

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